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Neues aus dem Göttinnentempel

Zwei Jahre Göttinnentempel in Tübingen!

Sonntag, 05. März 2017, ab 11.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

Alberstr. 8, 72074 Tübingen-Lustnau.

 

Mit Daniela Neu - Friedensmeditationen, der Stuttgarter Konzertgitarristin Angelika Seegers (klassische Gitarre), Musik aus Renaissance und Barock, irische Musik und eigene Improvisationen und Vera Zingsem - Rückblick und Festvortrag: „Vom (Himmels-)Boot der Liebesgöttin über die Herrin der Seefahrt bis zum Kölner Karneval“.

Impressionen vom Tempelgeburtstag:

Ein Jahr Göttinnentempel in Tübingen!

Sonntag, 06. März 2016, ab 11.30 h bis ca. 19.00 h,

Die Spatzen – übrigens Vögel der Aphrodite – pfeifen es von allen Dächern: unser kleiner Göttinnentempel feiert seinen 1. Geburtstag. Natürlich zählen wir darauf, dass Ihr mit uns feiert. Wir haben uns ein schönes und abwechslungsreiches Programm ausgedacht. Wir beginnen mit einem offenen Empfang um 11.30 Uhr. 

 

Mitwirkende u.a.:

  • Vera Zingsem entführt uns in die Welt der ISIS-Mythologie.
  • Petra Linz wird uns spielerisch auf Wege zur eigenen Göttin führen und orakelt mit Halbedelsteinen.
  • Friedrich Wolf Schuster erfreut mit keltischen Weisen und Liedern zur Harfe.
  • Carol Christ, Überraschungsgast aus USA, Feministin der ersten Stunde, wird uns mit einer Ansprache bereichern.
  • Bewegungsmäßig werden uns einfache Kreistänze mit Vera Zingsem in Schwung halten.

 

Da eine Hauptmahlzeit in den Zeitraum der Veranstaltung fällt, wäre es schön, wenn jede/r etwas für ein Buffet mitbringt – in einer Menge, die sie/er selbst verköstigen würde (Salat, Kuchen o.ä.; Teller und Besteck).

Um Voranmeldung wird gebeten: mechthild.s.schmitt@gmx.de Tel. 07071/9208377. Spontane Gäste sind aber auch herzlich willkommen.

 

Raum für Göttinnenkultur, Alberstr. 8, 72074 Tübingen-Lustnau.

Zeitungsartikel zum Göttinnentempel und zum Jubiläumsfest
Ust-InterviewTempel.pdf
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am 4. Dezember 2015 hat Susanne Fischer-Rizzi im Rahmen von "Opus Mulierum" ihren Workshop "Der magische Küchentisch" bei uns im Tempel gehalten. Dabei entstand auch dieses Foto. 

13.11.2015

Ausstellungseröffnung "Opus Mulierum"

Anke Brüchert und Vera Zingsem
Anke Brüchert und Vera Zingsem

Wunderbare Pflanzenwässer

Ausstellung im Alberhof zeigt Geschichte der Destillation aus 4000

Jahren

Auf Initiative von PolyThea e.V. wird vom 13. November bis 18. Dezember die Ausstellung "Opus mulierum - Die vergessene Kunst der Frauen" im Alberhof Lustnau, Alberstr. 8, gezeigt. Über 30 Interessierte kamen am vergangenen Freitag zur Eröffnung, die nacheinander in zwei Ausstellungsräumen stattfand.

Zunächst sprach die Tübinger Autorin Vera Zingsem im "Raum für Göttinnenkultur" über das Anliegen ihres Vereins PolyThea, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in diesem Raum die Vielfalt der Göttinnen und Götter dauerhaftauszustellen und ihn mit dazu passenden Veranstaltungen zu beleben.

Anschließend führte die Kulturwissenschaftlerin Anke Brüchert in die Ausstellung ein, die nebenan gezeigt wird. Sie hat das Projekt zusammen mit der bekannten Kräuterlehrerin Susanne Fischer-Rizzi initiiert. Mit elf weiteren Frauen haben die beiden intensiv zu historischen Frauen und Frauengruppen geforscht, die Pionierinnen bei der Verarbeitung von Heilpflanzen waren. So wird in der Ausstellung die ägyptische Alchemistin Maria die Jüdin vorgestellt, nach der das Marienbad benannt ist. Fürstin Anna von Sachsen hatte im 16. Jahrhundert ein eigenes Destillierhaus und versorgte ihre Untertanen mit dort hergestellter Medizin. Im 19. Jahrhundert machte die Nonne Maria Clementine Martin den Melissengeist berühmt. Insgesamt 13 Frauen aus verschiedenen Kulturen werden mit ihrem Leben und Werk vorgestellt. Dazu gibt es Rezepturen, Zitate und in der Mitte als Anschauungsobjekt eine große Kupferdestille.

Anke Brüchert erläuterte die vielfältige Verwendung von Pflanzenwässern: Als Parfum, Raumspray, Gesichts- und Haarwasser, Saunaaufguss, in Dusch-, Zahngels, Cremes und vielen weiteren Kosmetikprodukten wie auch in der Küche werden sie eingesetzt. Als sanfte Alternative zu ätherischen Ölen werden Pflanzenwässer, auch Hydrolate genannt, in der Aromatherapie benutzt. Die innere Einnahme für Heilzwecke hat im Ayurveda eine lange Tradition. PolyThea bietet mehrere Einsteigerworkshops an, in denen Einsteigerwissen zur Herstellung und Verarbeitung von Pflanzenwässern vermittelt wird. 

Bevor die Besucher/innen feierlich in die Ausstellung geführt wurden, gab es eine kleine Performance: Cornelia Blume hatte einen alten Kräutersegen über die Heilkräfte des Beifuß vertont.

22. Juni 2015

In der Stuttgarter Zeitung erschien ein Artikel über unseren Tempel:

hier nur der Text in Großschrift
PT-Tmpl_StgtZ06.2015.pdf
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hier der komplette Artikel aus der Stuttgarter Zeitung
Zeitungsbericht_Tempel.pdf
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24. Mai 2015

„Wenn eine alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“

 

Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern. Seit Anfang März haben wir von PolyThea aus den ersten Göttinnentempel Deutschlands in Tübingen eröffnet und damit eines unserer erklärten Ziele in die Tat umgesetzt. Die Ereignisse haben uns dabei dermaßen überrollt, dass wir erst jetzt dazu kommen, Euch alle davon in Kenntnis zu setzen. Aber ohnehin dachten wir, Pfingsten, das Fest an dem wir von der Göttin erleuchtet werden, ist genau der richtige Zeitpunkt, um diesen für uns so wichtigen Meilenstein mit Euch zu feiern.

Mittlerweile ist es uns gelungen, den „Raum für Göttinnenkultur“, wie wir ihn vorerst nennen, mit mehr als 40 Göttinnen- und Götterskulpturen und Bildern auszustatten und zu schmücken. Ein richtiges kleines Juwel ist auf diese Weise entstanden, das jeden Besuch lohnt! Wir warten also auf Euch, um unsere Begeisterung mit Euch zu teilen.

 

Die Adresse ist: Alberstr. 8, in Tübingen-Lustnau, unweit der B 27, die von Stuttgart und Balingen nach Tübingen führt. Vom Tübinger Bahnhof aus mit den Buslinien 1, 21, 22 zu erreichen. Haltestelle Dorfstr.

 

Jeden Freitag ist bei uns von 15 bis 18 Uhr „Tag der offenen Tür“. Da könnt Ihr uns unangemeldet besuchen. Ansonsten nach Vereinbarung.

 

Folgende Angebote könnten Euch im Juni/Juli vielleicht schon locken:

 

Am 19. Juni, um 19:30 Uhr gibt es - zur Sommersonnenwende – eine Lesung mit Musik: Vera Zingsem erzählt Mythen und Märchen über die Sonne, begleitet wird sie auf dem Akkordeon von der bekannten Tübinger Musikerin Revital Herzog. (Siehe Anhang)

 

Vom 17. – 19. Juli gibt es ein Zwiegespräch zwischen Astrologie und Mythologie. (Siehe Anhang)

 

Jeden 1. Sonntag im Monat bietet Petra Maria Linz (Dachverband Geistiges Heilen) um 10 Uhr „Sonntag(s) heilen“ an. Diese Veranstaltung ist für alle offen.

 

Natürlich ist ein solcher Raum nicht umsonst zu haben, weshalb wir mehr denn je auf Eure Unterstützung angewiesen sind.

So ein Tempel – selbst in diesen bescheidenen Ausmaßen von 37 qm – macht schließlich nur Sinn, wenn er von möglichst vielen Menschen besucht und genutzt wird (auch z. B. für die eigene Ritualarbeit)! Hier sind auch Eure schöpferischen Ideen und Beiträge gefragt, und Vorschläge sowie Mitarbeit höchst willkommen.

 

Unterstützung ist auf vielen Ebenen möglich durch:

  • häufigen Besuch unseres Tempels
  • Übernahme eines Freitagnachmittags-„Dienstes“ zwischen 15 -18 Uhr
  • kleinere und größere finanzielle Zuwendungen
  • Mieten unseres Tempels für eigene Veranstaltungen
  • Besuch unserer PolyThea-Veranstaltungen
  • Vereinsbeitritt u.v.m.

 

Spendenkto. KSK Tübingen ISBN DE35 6415 0020 0001 9121 59

BIC SOLADES1TUB

 

Wir freuen uns auf Euch!

Vera Zingsem, Mechthild Schmitt, Marita Hoscheidt

19. Juni
Lesung mit Musik zur Sommersonnenwende
PT-SoSoWen2015FLY.pdf
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17. – 19. Juli
Zwiegespräch zwischen Astrologie und Mythologie
VZ-Astro2015.pdf
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Ein Tempel für die Göttinnen

Von den unabsehbaren Folgen eines Hollefestes

Vera Zingsem,

Tübingen, den 22. 2. 2015

Ihr Lieben,

die von Euch dabei waren, haben es sicher in allerbester Erinnerung: Als ich beherzt meine Hand auf den „Eber“ legte, erklärte ich, ich wolle im Laufe diesen Jahres noch einen ersten Göttinnen-Tempel in D eröffnen; Zusatz: „mit Eurer Unterstützung“. Letzteres war mir sehr wichtig, denn eine solch große Idee lässt sich nicht von einer einzelnen Frau verwirklichen.

Der Segensspruch, den ich empfing, hätte treffender kaum ausfallen können: „Ich wünsche Dir, dass Du neue Räume betrittst. Es ist Zeit ...“Zehn Tage später radelte ich – an einem Freya-Tag - meinen üblichen Weg in die Stadt, und da geschah es: Mein Blick fiel auf einen Zettel in einem leeren Fenster, der Raum sei zu vermieten. Bis dahin war dort ein Fitness-Studio gewesen, nun harrte er anderer An- und Zuwendung.

Was ich durchs Fenster erspähen konnte, ließ mein Herz gleich höher schlagen. Ich schrieb mir die Tel.nr. auf, rief sofort an, doch der AB gab zu verstehen, dass seine BesitzerInnen noch bis Montag  in Urlaub seien. Dann jedoch ging alles rasend schnell: Montag und Dienstag erste Besichtigungen, und am Mittwochabend hatten wir, d. h. PolyThea, bereits die Zusage, dass man sich für uns entschieden hätte!

So schnell kann es manchmal gehen: Kaum geschworen, schon geboren, ich konnte es selbst kaum fassen.

 

Seither überschlagen sich hier die Ereignisse. Alle, die bisher den Raum betraten, fanden ihn zauberhaft. An der Rückwand aus Natursteinen finden sich sogar schon  Schiefertäfelchen, die wie geschaffen sind, unsere Göttinnenfiguren aufzunehmen. In der Tat sind auch schon zahlreiche „Göttinnen“ in ihr neues Zuhause eingezogen, andere stehen kurz davor: antike, antikisierte wie auch moderne Interpretationen reichen hier einander die Hand.

 

Und weil wir es gar nicht erwarten können, unsere Freude mit Euch zu teilen, haben wir uns kurzfristig zu einer ersten Eröffnung unseres Göttinnenraumes im kleinen Kreis entschlossen, und Sonntag, den 1. März dafür ausgesucht. Jede von Euch, die es möglich machen kann, ist also herzlichst eingeladen, am 1. 3., ab 15:30 Uhr bei Kaffee, Tee, Kuchen, Saft, Sekt und Selters mit uns die inoffizielle Eröffnung dieses Kleinods mitten in Tübingen-Lustnau, Alberstr. 8, zu feiern.

 

Lustnau ist ein zentrumsnaher Vorort von Tübingen, in dem Dagmar und ich praktischerweise schon wohnen. Das ist bei all der Arbeit, die im „Tempel“ auf uns wartet(e), von unschätzbarem Vorteil.

Für Lustnauer Verhältnisse liegt der Raum im Dorfkern. Zwei Buslinien (Nr. 1 und 22)  halten direkt vor seiner Tür (was die Anreise vom Bahnhof aus erleichtert). Es gibt jede Menge kostenfreie Parkplätze rundum und drei Restaurants in unmittelbarer Nähe.

 

Direkt groß kann man unseren Raum nicht nennen (37 qm), doch er bietet Möglichkeiten: für Vorträge, Seminare, Rituale, Zeremonien, „Göttinnendienste“, Tanz, Meditation, Heilung, Beratung u. v. mehr; und er hat eine „Himmelsleiter“. In seinem Inneren wartet die Kuh „Audhumla“ darauf, von uns gefüttert zu werden. Audhumla, Ihr wisst es, ist in unserer heimischen Mythologie die schöpferische Urkuh, genannt „Die Saftreiche“ (die mit der Rune Ur) ... Doch kommt und seht selbst – am 1. März stehen Euch die Tore des Göttinnenraumes weit offen!

 

Und ab da ist jeden Freya-Tag „Tag der offenen Tür“, von 15 – 18 Uhr, wo alle willkommen sind, die eintreten und die Vielfalt der Göttinnen kennenlernen wollen.

Im nächsten Schritt wollen wir dann nach und nach ein vielfältiges Kulturprogramm entwerfen. Hier wie dort ist natürlich Eure Mitwirkung gefragt, sei es, dass ihr mal einen Tag der offenen Tür übernehmt, oder eigene Veranstaltungen im Raum durchführt. Auch über solche Dinge könnten wir uns am 1. März unterhalten.

 

Und natürlich brauchen wir Spenden, Spenden, Spenden ... Jeder Beitrag ist wichtig, und sei er noch so klein. Denn die Monatsmiete von 450 Euro will erst mal aufgebracht werden. Und leider verfügt PolyThea über keinerlei Eigenkapital. Doch wir sind zuversichtlich, dass wir es mit Eurer (und anderweitiger) Unterstützung schaffen werden, unseren „Raum für Göttinnenkultur“ mit vielfältigem Leben zu (er)füllen.

Bereits in dieser kurzen Zeit haben wir soviel ermutigenden Zuspruch und praktische Hilfe erfahren, dass wir optimistisch in die Zukunft blicken. Und vielleicht könnte der Göttinnen-Raum für einige ja auch zum Anlass werden, Mitfrau zu werden ...?

 

Zunächst jedoch würden wir vom PolyThea-Vorstand uns sehr freuen, Euch in dem neuen Göttinnen-Domizil begrüßen zu dürfen. Ich weiß, die Einladung kommt knapp, aber unser Entschluss hat sich auch erst ziemlich spontan ergeben.

In diesem Sinne hoffe ich auf ein baldiges Wiedersehen!

Ein herzliches „Grüß Göttin“ aus Tübingen sendet Euch

Vera

 

Tel. 07071/83981

PolyThea-Spendenkonto:

KSK Tübingen

IBAN DE35 6415 0020 0001 9121 59

BIC SOLADES1TUB